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Geschrieben von: Rolf
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Mittwoch, den 08. August 2007 um 00:00 Uhr |

Gute Aussichten auf starke Bachforellen
Zum Fjätälven kommt man, wenn man in Särna rechts ab in Richtung Flovallen fährt. Ich habe den Fluss erstmals 1972 befischt. In den Folgejahren war mir der Fjätälven immer mal wieder einen Abstecher wert, obwohl er für eine Fliegenfischer aufgrund der Strömung und der am Flussgrund liegenden Hindernisse nicht leicht zu befischen ist.
Bis zu den Fällen(Fjätvallen) ist das Flussufer relativ gut begehbar. Beim Waten oder queren empfiehlt sich unbedingt ein Watstock. Der Grund ist mit grossen rutschigen Steinen übersäht. Auch wenn es vom Ufer aus nicht so aussieht: die Strömung ist doch sehr heftig und für einen Angler nicht ungefährlich. Watfischen ist aus Gründen der eigenen Sicherheit nicht zu empfehlen. Die Strömung ist einfach zu stark und wegen der vielen Steine hat man keinen sicheren Stand. Da ist ein sicheres und vor allem gezieltes Auswerfen der Fliege fast unmöglich. Es bleibt also nur das Fischen vom Ufer.
Mit der Trockenfliege habe ich niemals etwas ausrichten können. Irgendwann hab ich es dann aufgegeben und konsequendt nur noch mit der Nassfliege oder Streamer gefischt. Und siehe da, im Gegensatz zum Fuluälven, wo die Trockenfliege oder Nymphe erste Wahl ist, ist hier die Nassfliege Favorit. Insbesondere in den Abendstunden hinter Steinen nahe der Uferzone und in Gumpen stehen die Chancen recht gut. Meine grösste dort gefangene Bachforelle brachte fast 3 Kg auf die Waage. Kleinere Exemplare von bis zu 300 Gramm gehen schon öfter an den Haken.
Die Schweden fischen in der Regel mit Mask(Rotwurm) an Pose oder Wasserkugel. Damit lassen sich natürlich mehr Forellen fangen. Für einen eingefleischeten und überzeugten Fliegenfischer ist diese Art der Angelei natürlich fast schon ein Frevel.
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 13. Januar 2012 um 19:00 Uhr |