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Der Fuluälven Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 02. Juli 2007 um 00:00 Uhr

 

Erfolgreiches Fischen auf Äschen

         

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Der Fuluälven weist einen sehr guten Äschenbestand auf. Exemplare von 1 bis 1,5 kg kommen häufiger vor. Meine grösste dort auf Trockenfliege gefangene Äsche brachte 2,2 kg auf die Waage. Das war allerdings schon 1971. Aber auch in den Folgejahren habe ich stets guten Erfolg auf Äschen gehabt. Natürlich hängt das auch wesentlich von der Jahreszeit ab. Als berufstätiger Mensch und Familienvater ist man bei der Urlaubsplanung immer gewissen Zwängen unterworfen.

Die besten Erfolgsaussichten sind zu Saisonbeginn im Mai/Juni, dann wenn die Schlüpfe der Eintags- und Steinfliegen einsetzt. Aber auch später im Sommer, wenn die die Köcherfliegen schlüpfen, kann man mit der Nymphenfischerei unvergessenen Stunden am Wasser erleben. Aber was ist spannender als mit der Trockenfliege, z.B. einer Blue Dun oder kleinen Olivfliegen, zu fischen? Nun, aber es gibt Tage, da ertragen die scheuen Äschen den Anblick dieser Fliegen nicht. Sie steigen, nehmen aber die angebotene Fliege nicht. Dann muß man experimentieren. Warum nicht eine einfache schwarze Hechelfliege versuchen? Es hat Tage gegeben, da habe ich mit ihr eine Äsche nach der anderen gefangen. Oder man versucht es mit der Naßfliege. Zugegeben, bis auf einige kleinere Äschen und Bachforellen habe ich in all den Jahren mit der Naßfliege am Fuluälv wenig Erfolg gehabt. Dafür aber am Fjätälven auf kapitale Bachforellen um so mehr.

 

Seit 1971 fast jährlich wiederkehrend - nicht immer zur ungeteilten Freude meiner Frau - habe ich den Fuluälven von der Brücke Mörkret bis etwa 2 Km unterhalb der Brücke Strupen befischt. Das sind insgesamt etwa 18 Km. Natürlich habe ich nicht die ganze Strecke Meter für Meter abgefischt.

Im Laufe der Jahre haben sich aber einige Gewässerabschnitte als besonders erfolgreich erwiesen. Das ist eben wie am Fischwasser zu Hause. Da gibt es auch Strecken wo man noch nie etwas gefangen hat und meidet deshalb diese Abschnitte.

Am Fuluälven gibt es eben alles: schnell fliessende, teilweise reißende gefährliche Strömung, absolut tiefe ruhige Abschnitte, herrliche Gumpen, flache, leise gurgelnde Strecken mit grossen Steinen hinter denen oftmals kapitale Äschen oder starke Bachforellen stehen. Es lohnt sich, die Trockenfliege leicht wie eine Feder auf die Strömungskante aufzusetzen. Die Äsche wird sich zwei, drei Meter zurück treiben lassen, steigen und die Olivfliege nehmen. Oder aber in tieferen Abschnitten mit schneller Strömung die Nymphe schräg stromab zu fischen. Häufig habe ich auf der Brücke bei Strupen gestanden und hinunter geschaut. Hier ist das Wasser tief und schnell fließend. Große Steine liegen am Grund die fast bis zur Wasseroberfläche reichen. Oft habe ich sie gesehen. Hinter den Steinen standen sie. Kapitale Äschen oder Bachforellen. Aber alle Versuche mit der Fliege- ob Trocken, Naß oder Nymphe - scheiterten. Sie ließen sich nie überlisten.

 

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 Übersicht Besatzmassnahmen 1971  Fischereischein 1983  Fischereischein 1985
     

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 13. Januar 2012 um 19:00 Uhr
 
 
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