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Der Ovre Trollsjöarn Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rolf   
Donnerstag, den 13. September 2007 um 00:00 Uhr

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Lachsforellen im Ovre Trollsjöarn

Den Ovre Trollsjöarn habe ich 1971 zum ersten Mal kennengelernt. Ich hatte mich damals mit meiner Familie in ein Stugor(Ferienhaus) in Tjärnvallen, nicht weit von Mörkret, einquartiert. Der Vermieter hatte damals ein Angelboot am Trollsjön liegen, welches er mir für die Fischerei auf Lachsforellen zur Verfügung stellte. Der See ist nicht besonders groß und auch ohne grössere Anstrengung vom Ufer aus befischbar. Ein Boot erhöht aber zweifellos die Möglichkeiten steigende Forellen auf dem See anzusprechen. Welcher Uferangler hat sich nicht schon geärgert, wenn er in der Mitte des Sees laufend anhand der sich auf der Wasseroberfläche bildenden Ringe die Forellen steigen sieht und er dort nicht hin gelangen kann.

Nun, damals war es für mich Anfangs äusserst schwierig die Eigenarten des Gewässers und die Launen der Lachsforellen zu verstehen. Ich fing einfach nichts. Nicht mit Trockenfliege, nicht mit Nassfliege. Obwohl die Forellen besonders in den Abendstunden stiegen ignorierten sie meine Mosquito, Olive Dun, Black Gnat. Das einzige was biss, waren die Mücken; und zwar mich. Es war zum verzweifeln. Die wenigen Schweden, die sich damals dorthin verliefen, fischten mit Wasserkugel und Mask(Wurm). Sie liefen einmal fischend um den See herum, fingen nichts und verschwanden wieder. Keiner der Einheimischen fischte mit Fliege. Na ja, dachte ich, dass kann ja heiter werden. Ich bin doch zum Fliegenfischen hierher gekommen. Muss ich etwa auch Würmer baden, um überhaupt mal eine Lachsforelle zu sehen?

So ging das zwei, drei Tage. Ohne einen Biss. Die Fliegenfischerei brachte nichts. Also stieg ich um auf Spinnfischen. Ein kleiner 8 gr. schwarzer Abu-Droppen brachte den Durchbruch. Nach drei Stunden hatte ich zwei schöne Lachsforellen im Korb. Am nächsten Tag vier. Von Vorteil war dabei natürlich das Boot. So war ich in der Lage die Seerosenfelder am äusseren Rand von der Wasserseite her abzufischen. Offensichtlich standen die Lachsforellen tagsüber nahe der Krautbänke. Nachts fischte ich vom Ufer aus. Auch da war der Abu-Droppen überaus erfolgreich.

In den Folgejahren bin ich immer wieder gerne mal für ein, zwei Tage an der Trollsjöarn zurückgekehrt, um den "creazy" Lachsforellen nachzustellen. Mein Leidenschaft galt und gilt aber immer der Fliegenfischerei am Fuluälven. 

 

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 13. Januar 2012 um 19:00 Uhr
 
 
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